16 Zwanzixtl + 1 | 20 Jahre Open Air Ottensheim | Einleitung


In unregelmäßigen Abständen werde ich hier Kapitel und Auszüge aus dem Buch 16 Zwanzixtl + 1 | 20 Jahre Open Air Ottensheim posten.

Wer gefallen daran findet – zu bestellen ist das Druckwerk mit mehreren hundert Fotos vom Open Air direkt bei mir!

Einleitung

logo oaBüchern wohnt die Gefahr inne, dass spätestens mit dem Schließen des Deckels auch der Inhalt als etwas Abgeschlossenes, Vergangenes betrachtet wird, siehe Geschichtsbuch.
Ich will aber keinesfalls wehmütig auf Vergangenes blicken, 16 Zwanzixtl + 1 soll vielmehr ein Meilenstein sein, einer unter vielen, die noch folgen werden. Oder eine Art Aussichtspunkt. Oder auch ein Bild. Auf jeden Fall sind 20 Jahre Ottensheim Open Air Grund genug, Rückschau zu halten, die Relevanz und Wirkung dieses so einzigartigen Festivals zu ergründen, in die Zukunft zu blicken und – ganz wichtig – zu feiern!

1993 – 2013: 20 Jahre, 16 Open Airs und ein Prototyp, Rock in Ottensheim, im Jahr 1982 – 16 Zwanzixtl + 1.

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Interview mit Thomas Kern und Stefan Csiszar, Kulturverein Röda


roedaAuch in Steyr waren die 70er Jahre die Zeit des Entstehens soziokultureller Initiativen. Wie fast überall waren Gasthäuser die bevorzugten Veranstaltungsorte – für über zwei Jahrzehnte. Seit 1997 gibt es nun das Kulturhaus Röda, einen offenen, unabhängigen und gemeinnützigen Platz für Konzerte, Proberäume, Werkstätten und mehr.
Bei Sonnenschein sprach Stefan Parnreiter-Mathys mit dem aktuellen Geschäftsführer, Thomas Kern, und Stefan Csiszar, Mitgründer des Röda, unter anderem über das Hochwasser 2002 und dessen Auswirkungen auf den Kulturverein. In den Tagen danach holte die Geschichte das Röda beinahe ein – zum Glück jedoch ist jedoch diesmal das Haus mit einem blauen Auge davongekommen, der Schaden gering.

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Festival 4020 – Peter Leisch und Marie-Therese Rudolph im Interview


milad_mohammadi_c_marjan_alavi1 Seit 2001 gibt es in Linz „mehr als Musik“ – das Festival 4020. Entlang eines je spezifischen Themas wird biennal Neue Musik verhandelt. Herausragend und spannend ist dabei vor allem der Perspektivenwechsel – Eurozentrismus wird ersetzt durch Reflexion über Neue Musik in anderen Kulturkreisen, vorrangig dem orientalischen Raum. Persische Musiker interpretieren europäische Kompositionen vice versa, im Rahmen von Residencies werden Kontakte befördert und Perspektiven erweitert. Für das Publikum ist all dies 2013 vom 24. – 27. April bei freiem Eintritt unter dem Motto „spiegel.persien“ zu erhören und erleben. Mit den Verantwortlichen, Dr. Peter Leisch und Mag. Marie-Therese Rudolph, sprach Stefan Parnreiter-Mathys.

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Stadwerkstatt Linz im Interview


die neue STWST, copyright by STWSTLinz darf sich seit den frühen 1980er Jahren einer extrem lebendigen und vielfältigen Kultur- und Subkulturlandschaft rühmen. Der Kulturverein Stadtwerkstatt ist das älteste der (autonomen) Kulturzentren der Stadt, gegründet 1979 mit dem „Ziel der kritischen Auseinandersetzung mit den Bedingungen des Lebens in der Stadt und der Förderung kultureller Initiativen auf volksnaher Ebene“. Neben vielerlei Kunstprojekten, Videoproduktionen, dem Stadtwerkstatt-TV und dem Betrieb eines Hauses in Linz-Urfahr, das neben der Konzertbühne auch das freie Radio FRO, servus.at und das Cafe Strom beherbergt, stand und steht Musik im Zentrum der kulturellen Aktivitäten. Darüber sprach Stefan Parnreiter-Mathys mit Franz Xaver und Jörg Parnreiter. Angemerkt sei, dass zwischen Interviewer und einem der Interviewten ein Naheverhältnis besteht.

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Introducing: CONDA Crowdinvesting


crowdfunding und crwodinvesting tag cloudEtwas Off-Topic für dieses Blog, da klar ein Thema für erwerbswirtschaftliche Unternehmen und somit zumindest auf den ersten Blick weder für Kultur- noch für andere Nonprofit Unternehmen interessant.
Aber weil neu, spannend und wichtig sei an dieser Stelle die Crowdinvesting Plattform CONDA vorgestellt.
Und weil das Thema zwar seit dem „Fall“ GEA in aller Munde aber doch recht jung ist, wird darauf eingegangen, was denn Crowdinvesting (vor allem aus betriebswirtschaftlicher Sicht) eigentlich genau ist.

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Im Interview: Alois Fischer (Jazzatelier Ulrichsberg)


Alois Fischer by Caroline Forbes

Alois Fischer by Caroline Forbes

2013 feiert das Jazzatelier Ulrichsberg seinen 40. Geburtstag. Mehr als nur ein guter Grund, diesem Phänomen anspruchsvoller Kulturangebote im obersten Eck des Mühlviertels auf den Grund zu gehen. Alois Fischer spricht im Interview mit Stefan Parnreiter-Mathys vom Jazzatelier als kulturellem Nahversorger in Ulrichsberg. Soziokulturell klar eine wichtige Aufgabe, die aber bei weitem nicht die ganze Relevanz des Jazzateliers darstellt – ist dieses doch ein national wie auch international bekannter und exzellent reputierter Ort für Freejazz, Improvisierte und Neue Musik und wirkt nach außen ebenso wie nach innen.
Seit 1986, dem Jahr in dem das Haus, in dem das Jazzatelier noch heute angesiedelt ist, gekauft wurde, fand das erste der mittlerweile legendären Kaleidophon Festivals statt. Seit 1991 gibt es ca. alle drei Jahre das themen- oder personenspezifische Festival Phonomanie, zuletzt dem Schlagzeuger Paul Lovens gewidmet.

Die Liste der bisher präsentierten Künstler ist ein Who-Is-Who des Freejazz, der Improvisierten und Neuen Musik. Aber das wohl eindrücklichste Dokument der künstlerischen Relevanz ist die lange Liste von auf Tonträger veröffentlichten Konzertmitschnitten aus dem Jazzatelier, darunter vom Sun Ra Arkestra, Anthony Braxton oder Walter Malli.

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Management mit BSC. Teil 2 – Kennzahlen


„WHAT GETS MEASURED, GETS MANAGED“ (Peter Drucker)

bscDie BSC ist ein Werkzeug der strategischen Unternehmensführung, das ganzheitliche Planung und Steuerung ermöglicht und auch „weiche“ Aspekte mit einbezieht.
Die Operationalisierung von Strategien, ganz besonders aber die Erfolgsmessung, bedarf unbedingt harter Zahlen, planbar und messbar ist nur, was quantifizierbar gemacht wird. Eine BSC ist also nichts anderes als eine Sammlung von gut ausgewählten Kennzahlen, auch für die „weichen“ Bereiche!
Diese so genannten Key Performance Indicators, (KPIs) sind aggregierte Kennzahlen, die für die jeweilige Perspektive der BSC (Finanz, Mitarbeiter, Kunden, Prozesse und ggf. auch mehr, z.B. Nachhaltigkeit), das jeweilige Unternehmen, von besonderer Relevanz sind. Die BSC als kompaktes Steuerungssystem sollte nicht über zu viele KPIs verfügen, immer wieder wird in der einschlägigen Literatur eine maximale Anzahl von 20 empfohlen.
Der Frage, was KPIs sind und wie man die passendsten auswählt widmet sich dieser Text.

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